Seit ein paar Tagen luft in Morning Man Mikes Shitparade ein
alter Peter Licht Song namens “Sonnendeck”.
Ich denke mal, da dieses Lied so ein- oder anderer kennen mag.
Auch mir war es nicht fremd, als ich es wieder hrte. Um es vorneweg
zu nehmen, ich finde, dies Lied “hat was” – schner Beat – angenehme
Stimme – sehr beruhigend – oder wie man sagt – chillend.

Das schne an dieser Interpretierung ist nun jene, das es in deutsch
vorgetragen wird. Aus diesem Grund konnte ich nicht widerstehen und
folgte dem Text in etwas aufmerksamer Weise, als ich diese sonst
zu tun pflege.
wenn ich nicht hier bin, bin ich auf’m sonnendeck
bin ich, bin ich, bin ich, bin ich
oder im solarium
oder am radar
Okay … soweit klar … wir werden Dich schon finden.
Weiter im Text!
und wenn ich nicht hier bin, bin ich aufm sonnendeck
bin ich, bin ich, bin ich, bin ich
oder im aquarium
bin ich, bin ich, bin ich, bin ich
Wie?! Bist Du, bist Du, bist Du, jetzt doch nicht am Radar?
und alles was ist dauert drei sekunden
eine sekunde fr vorher, eine fr nachher, eine fr mittendrin
WTF?!! Versteh ich das jetzt richtig? Ist das logisch?
fr da wo der gletscher kalbt
wo die sekunden ins blaue meer fliegen
Hoppla, jetzt wird es surreal – kalbende Gletscher? Wie geht das?
Steckt da mehr dahinter?
Sollte ich diese Passage mal rckwrts abspielen um eventuelle
versteckte Botschaften zu hren?
Fliegende Sekunden und ein blaues Meer erinnert mich sehr stark
an Herrn Salvador Dali. Ein sehr starkes Bild, wie ich finde.
So, und das war auch schon der Text … er wiederholt sich noch
ein paar mal, bis es zum finalen “fade out” kommt.
Insgesamt ist dieses Lied wohl sehr postdadaistisch und ich vermute,
Herr Licht hat sich dabei einiges gedacht und mchte uns mit seinen Klngen
etwas mit auf den Weg geben.
Fazit: Ich sollte noch ein wenig an meinem intellektuellen Zugang arbeiten.
Alternativ – Herr Licht hat sauber einen an der Waffel.
ulschn on Februar 2nd 2007 in Wow!